Wer die Technik des Autogenen Trainings beherrscht, kann in kurzer Zeit Entspannung finden.

Der Coach im Kopf

Kennen Sie das? Das Gedankenkarussell will einfach nicht anhalten. Mit autogenem Training können Sie es stoppen - allein durch die Kraft Ihrer Gedanken.

Beim Autogenen Training ist man selbst sein eigener Coach. Man erreicht allein durch die eigene Gedankenkraft die Entspannung. Im Sitzen oder Liegen und mit geschlossenen Augen spricht man sich selbsthypnotische Formeln vor („Ich bin ganz ruhig“, „Mein rechter Arm ist ganz schwer/warm“), blendet alle äußeren Reize aus und beobachtet die Reaktionen seines Körpers, ohne sie zu bewerten. Hierüber entsteht ein tiefer Entspannungszustand wie unter Hypnose. [mehr]

Gesunder Genuss

Tee - ein Genuss besonders in der kalten Jahreszeit

Wenn es draußen kalt und grau ist, sorgt er für Wärme und Gemütlichkeit: der Tee. Er ist nicht nur ein sanfter Wachmacher. Seine Inhaltstoffe können auch zu unserem Wohlbefinden beitragen.

Während Westeuropäer Tee verstärkt in der kalten Jahreszeit trinken, konsumieren ihn die Menschen in warmen Ländern auch bei Hitze. Durch den Genuss des heißen Getränks werden die Blutgefäße in Magen und Darm erweitert. So kommt die Flüssigkeit schneller ins Blut, und der Körper beginnt, leicht zu schwitzen. Dies wiederum kühlt ihn kreislaufschonend ab.

Mehr zum Teegenuss

25,5

Liter Tee aus der Teepflanze trinkt jeder Deutsche pro Jahr im Schnitt. Weltweit liegen die Ostfriesen auf Platz eins: Mit 290 Litern Pro-Kopf-Verbrauch schlagen die Nordlichter sogar Briten und Iren – und zwar deutlich.

Lachen ist gesund!

Der Volksmund weiß: Lachen ist gesund. Mittlerweile setzt sich auch die Wissenschaft mit den Effekten von Heiterkeit und guter Laune auseinander. Gelotologen (griechisch: „gelos“ = das Lachen) fanden heraus, dass durch das Lachen zahlreiche Stoffwechselfunktionen positiv beeinflusst werden.

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Zunächst aktiviert herzhaftes Lachen die Atmung und das Herz-Kreislauf-System. Zudem werden Stresshormone abgebaut und Glückshormone freigesetzt. Solche Endorphine sind sonst nur nach sportlicher Betätigung im Blut nachweisbar. Darüber hinaus trägt häufiges Lachen dazu bei, die Immunabwehr zu stärken. 

Auch im Alltag hilft Heiterkeit weiter. Wer viel lacht, hat keine Schlafprobleme, ist entspannter und geht stressfreier durchs Leben. Allerdings haben viele Erwachsene das gesunde Lachen verlernt. Während Kinder Studien zufolge rund 400-mal am Tag ihrer Fröhlichkeit lauthals Ausdruck verleihen, kommt den Älteren nur noch weitaus seltener ein Lachen über die Lippen.

Harmlos, aber wirksam

Die beruhigende Wirkung des Baldrian-Krauts

„Einmal sofort einschlafen und dann auch durchschlafen können“: Wer wie etwa ein Drittel aller Bundesbürger an gelegentlichen oder regelmäßigen Schlafstörungen leidet, wünscht sich nichts sehnlicher als ein Mittel, das ihm zu einer geruhsamen Nacht verhilft. Viele greifen deshalb zu Schlaftabletten. Eine sanftere Alternative zu Valium oder anderen pharmazeutischen Produkten sind pflanzliche Präparate. Extrakte von Baldrian, Hopfen, Lavendel, Johanniskraut, Melisse und Passionsblumenkraut werden seit Jahrtausenden als Schlafhilfe eingesetzt. Bestimmte Inhaltsstoffe haben eine beruhigende Wirkung. Sie versetzen den Menschen in einen Zustand der Entspannung, der sie dann auch leichter einschlafen lässt. Die rezeptfreien Heilpflanzenpräparate haben allerdings nur eine schwache Wirkung und sind bei ernsthaften Schlafstörungen nur bedingt geeignet. Zudem hilft ein Baldriantee oder -dragee nicht gleich in der ersten Nacht. Erst nach einigen Tagen entfalten diese pflanzlichen Mittel den erwünschten Effekt – dann allerdings völlig nebenwirkungsfrei.

Musik- und Atemübungen helfen

Dass Musikhören beruhigen kann, haben viele schon am eigenen Nervenkostüm erfahren. Dass es auch den Blutdruck senken kann, wenn man es mit Atemübungen kombiniert, haben Wissenschaftler der Universität Florenz nun in einer Studie nachgewiesen. Ihre Probanden, die bereits Medikamente gegen Bluthochdruck einnehmen mussten, hörten vier Wochen lang jeden Tag eine halbe Stunde Musik – klassische, keltische oder indische. Dazu machten sie verschiedene Atemübungen. Anders als bei den Patienten, die nur Medikamente nahmen, kam es bei den „Musikern“ zu einer deutlicheren Blutdrucksenkung.